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Die Blutbuche am Schlosshotel
... und die 600 jährigen Eichen

Vietgest ist ein kleiner Ort in Mecklenburg an der B 104, nicht weit entfernt von der A19 nach Rostock. Das Schloss wird als Hotel genutzt und verfügt in dem historischen Schlossgarten über mehrere Baumgreise, die leider in einem erbärmlichen Zustand sind. Aber es ist leicht erklärbar, dass Gelder hier für vorrangige Investitionen ausgegeben werden und die greisen Bäume (leider) dabei zu kurz kommen.

Foto 002301: archivberlin / Efferer, Juni 2003 >>

Die Blutbuche, Fagus sylvatica pupurea, soll über 400 Jahre alt sein. Ihr Umfang liegt im Standard mit 5,90 m, eine Handbreit über dem Boden ist es ein Meter mehr. Auffällig kräftig sind die Wurzelanläufe. Sie setzen relativ hoch an und fallen steil ab, was den Anschein erweckt, als wäre hier der Boden einmal einen halben Meter höher gewesen. Vielleicht hat man ihn bei verschiedenen Umgestaltungen des Parks ein Stück abgetragen.

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<< Foto 002302: archivberlin / Efferer, Juni 2003

Besonders die Wurzelanläufe beeindrucken.
Leider ist der Baum stark mitgenommen.

Viele Äste sind bereits abgestorben und müssten behandelt werden. Das Restholz eines kräftigen abgebrochenen Hauptsastes müsste ebenfalls dringen ausgeschnitten werden. Insgesamt wäre es sinnvoll, die Krone durch Absetzen etwas zu verkleinern. Trotz alledem handelt es sich um ein ehrwürdiges Stück Leben.

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Foto 002303: archivberlin / Efferer, Juni 2003 >>

Das Toto Holz müsste dringend ausgehobelt
und geschützt werden.

Etwa 200 m nach Südwesten von der Blutbuche entfernt stehen in dem angrenzenden dichten Wald zwei Eichenveterane, die runde 600 Jahre alt sind. Beide sind leider ebenfalls in weitn Teilen abgestorben. Sie haben einen Stammumfang von 7,10 m.

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<< Foto 002304: archivberlin / Efferer, Juni 2003

Diese 600-jährige Eiche wäre frei stehend
einige Fotos wert. Mit den umgebenden Bäumen
ist sie so nicht komplett fotografierbar.
Dennoch - der kräftige Stamm beeindruckt
ebenso, wie die auf 28 m geschätzte Höhe.

Die südlicher stehende Eiche dürfte die etwas bessereb Überlebenschancen haben. Wir bilden hier ihren mächtigen, beeindruckenden Stamm ab. Der komplette Baum ist leider (ebenso wie die westlichere Eiche) nicht fotografierbar, da dichter Baumbestand ringsherum keine Sichtlücken frei lässt.
Es ist sehr schade, dass diese Bäume nicht freigestellt und saniert werden!

Unser Thema: Alte Bäume