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Die Tillybuche bei Raden lebt nicht mehr

Einer weiteren Rarität sind wir beraubt, seit die weithin bekannte “Tillybuche bei Raden” Ende der 1980er Jahre endgültig zusammengebrochen ist. Es war die bekannteste der aus Mutation entstandenen, gedreht wachsenden Süntelbuchen, die ihren Namen durch ihren Standort erhielten. Eine Kuppe im Weserbergland wird seit Urzeiten Süntel genannt.

<< Foto, privat: Hartwig Goerss, ca.1980
*(aus "Goerss, Hartwig: Unsere Baumveteranen", 1981
mit freundlicher Genehmigung des Landbuchverlages, Hannover )

Die “Tillybuche” ist etwa 300 Jahre alt geworden. Ein Foto von Hartwig Goerss *() erinnert an sie, auch wenn ihr Holz bereits vergangen ist und nur noch eine Gedenktafel bei Raden an sie erinnert. - Foto -

Foto 003902: archivberlin / Efferer, Juli 2003 >>
Junge Süntelbuche in Raden.
Der gedrehte, teilweise hängende Wuchs
ist die Besonderheit.

Diese Varietät wird heute als Besonderheit und Ziergehölz durch Stecklingsvermehrung weiter gezogen, nachdem frühere Bestände wegen der “Minderwertigkeit” des gedrehten Holzes aus den Forsten verbannt wurden.

Unser Thema: Alte Bäume