
Die "Urbuche" von Mitgenfeld
Auf der Suche nach der “Urbuche” finden wir uns an einem Straußengehege am Nordrande des Dorfes Mitgenfeld wieder. Wir stehen an einer einladenden Wiese am Hang der Pilsterberge und sind beeindruckt von der Ausstrahlung dieser Buche.
Foto 004701: archivberlin / Efferer, September 2003 >>
Sie hat einen Umfang von aktuell 7,10 m - und wenn man den Ausfall des schon lange vergangenen Holzes rekonstruiert, so kommt man auf etwa 7,60 m. Die Überwallungen an den Wundrändern zeigen, dass die fehlenden Stammteile schon vor einem halben Jahrhundert, eventuell sogar noch viel früher, von Mikroben, Bakterien und Pilzen zersetzt wurden.
<< Foto 004702: archivberlin / Efferer, September 2003
Unglaublich faszinierend ist dieser alte Stamm.
Er könnte aus einem Märchen stammen.
Die über 600 Jahre alte Rotbuche scheint aus zwei Stämmen zu bestehen, aber das sieht nur von weitem so aus. Der Baum soll einst von beachtlicher Höhe gewesen sein. Das kann durchaus sein, denn die Mittelachse feht inzwischen komplett. Alles, was jetzt die immer noch harmonisch aussehende Krone ausmacht, sind jüngere, nachgewachsene Äste.
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Foto 004703: archivberlin / Efferer, September 2003 >>
Von der Nordseite her im Gegenlicht ...