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Die alten Eichen in Ludwigslust - Foto -

Das Helenen-Paulownen-Mausoleum (C im Plan) ist von etlichen Baumveteranen umgeben. Die Grabstätte wurde 1804-1806 für die Großfürstin Helene Paulowna Romanowa zwischen einigen alten Bäumen errichtet, die damals bereits zwischen 200 und 300 Jahre alt gewesen sein müssen.

Foto002130:
archivberlin / Efferer, März 2003 >>

Östlich des Mausoleums finden wir eine Eiche (im Plan die Nr. 9), die derzeit von einem kräftigen Efeu erdrosselt wird. So attraktiv Efeu auf viele Menschen wirkt, so schädlich ist er langfristig, wenn er einen Stamm erst einmal ringsum fest im Würgegriff hat. Viele Bäume halten das noch lange aus, aber wenn der Fluss der Assimilate unterbunden und die Reserven aufgezehrt sind, dann beginnt der betroffene Baum zu verkümmern. Erst sterben einige wenige Äste ab, bis zunehmend weite Teile betroffen sind. Es ist ein langsamer Baumtod. - Foto -

Foto002131: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Stammumfang: 7,20 m,
Alter: zwischen 500 und 600 Jahre.
Rechts am Stamm ist der Efeu-Strang zu sehen,
der sich weiter oben ganz um den Stamm legt
und ihn umschließt.
Weite Teile der Eiche sind abgestorben.

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<< Foto 002132: archivberlin / Efferer, März 2003

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Foto 002133: archivberlin / Efferer, März 2003 >>

Der Eingang des Mausoleums zeigt nach Südwesten. An dieser Seite steht eine weitere mächtige Eiche. Ihr Stammumfang beträgt in einem Meter Höhe 6,20 m. Ihr Alter dürfte bei 550 Jahre liegen. Auch hier sind leider viele Äste abgestorben und das faulende Holz müsste dringend ausgeschnitten, die Schnittstellen behandelt werden.

Das überdachte Kreuz aus Eichenholz am Fuß des Baumes kennzeichnet die letzte Ruhestätte für Heinrich XXXVIII. Prinz Reuss. Direkt über dem Kreuz ist ein Auswuchs am Stamm der Eiche sichtbar, die seit Jahrhunderten zu wuchern scheint. So wie es aussieht nähert sich der Baum langsam seinem Ende. Schade.

Unser Thema: Alte Bäume