Die hohle Rotbuche - Veteran mit "Graffiti"
Im nördlichn Teild des Schlossparks liegt ein Relikt aus der Spätromantik. In jener Epoche besannen sich die Fürsten auf die mehr oder weniger glanzvolle Geschichte und Historie ihrer Vorfahren. Ein Sentimentalismus breitete sich aus, und im Ergebnis läutete dieser Trend die Romantik und den Historismus ein. In der Spätromantik begannen einige Baumeister in den Parkanlagen ihrer Herrscher Ruinen zu errichten, die stets so angelegt waren, dass sich über vorgegebene Wege, Steigungen und Treppen beim "Flanieren" immer neue Blickwinkel ergaben, die den Geist inspirieren sollten.

Foto002152:
archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Die "Grotte"
Die "Grotte" ist die Bezeichnung für eine solche künstliche Ruine. von ihrer oberen Ebene aus wird sich dem Betrachter schon vor drei Jahrhunderten ein eindrucksvoller Blick auf den Schlosspark ergeben haben. Hierbei dürfte ein Baum besonders ins Auge gefallen sein: eine bereits damals alte Rotbuche.

Foto002153: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Ein unheimlich wirkender Durchgang mit
Treppe in der "Grotte",
ein beabsichtigtes Spiel mit dem Licht.
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Die Nr. 4 im Plan ist leider schlecht fotografierbar. Im Sommer verschwindet die Krone im Grün der Umgebung und selbst im Winter ist die optische Trennung von den Nachbarn kaum möglich. Dennoch handelt es sich um bemerkenswertes Exemplar.
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Foto 002115: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Hinter diesem Spalt im Stamm befindet
sich ein domartiger Hohlraum.
Die alte Rotbuche, Fagus sylvatica, ragt nicht nur mächtig auf, sondern gehört mit ihrem standardisierten Stammumfang von 6,35 m und einem Schätzalter von ca. 400 Jahren zu den Veteranen. Der Baum ist nicht nur hohl, sondern man kann in ihm sehr bequem stehen oder sitzen, wenn man einen Klappstuhl dabei hat. Aber wer hat das schon?
Mit einiger Muße kann man dann auch die Brandspuren an der Innenseite begutachten, die der Baum zum Gl&252ck gut überstanden hat. Und man wird dann auch einige Versuche von angehenden, wahrscheinlich eher noch kindlichen "Graffiti-Künstlern" begutachten.
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<< Foto 002120: archivberlin / Efferer, März 2003
Wer durch diesen Spalt im Stamm passt, kann die Buche von innen bewundern.


<< Foto 002118: archivberlin / Efferer, März 2003
Neben den Brandspuren finden sich
"Graffiti-Versuche" im Baum.
Foto 002119:
archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Ein Blick in die Krone ...
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<< Foto 002116: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Der Eingang zu einer Art Baumgrotte ...