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Foto 002151: archivberlin / Efferer >>

Baumschätze in Ludwigslust

1754 verkündete Christian Ludwig II, dass dieser Ort von nun an und für alle Zeiten "Ludwigs-Lust" genannt werden solle. Offensichtlich war er sehr zufrieden mit seiner Entscheidung, 1735 ein Jagdschloss nahe dem kleinen Dorf Klenow errichten zu lassen. Wir können sicher sein, dass seine Jagdleidenschaft eine Entsprechung in dieser waldreichen Gegend fand und wir uns noch heute an einigen der bereits damals existierenden Bäume erfreuen können.

Luswigslust verwöhnt den Baum-Fan, denn wenn man die außergewöhnliche Häufung von alten Stücken vorfindet, schleicht sich nur zu leicht das Gefühl ein, dass es alte Bäume doch in Hülle und Fülle gibt. Aber diese Stadt im Herzen Mecklenburgs ist damit eine Ausnahme.
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Foto 002101: archivberlin / Efferer, März 2003 >>

Im Plan die Nr. 11: Das Eibenpaar vor dem Museum ist über 400 Jahre alt.

Fast zwangsläufig wird der Weg des Besuchers zum Schloss führen. Bereits beim Erreichen des Vorplatzes stimmen die bekannten Kaskaden auf die Pracht vergangener Jahrhunderte ein. Und hier findet man im Westen eine über dreihundert Jahre alte Platane vor. Nur wenige Schritte entfernt vor dem Museum steht ein sehr nettes Paar Eiben, das mit seinem Stammumfang von 1,60 m mehr als 400 Jahre unter der bastigen Borke haben muss.

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<< Foto 002102: archivberlin / Efferer, März 2003

Der Stammumfang beträgt 1,60 m, was
einem Durchmesser von etwa 51 cm entspricht.
Wie bereits mehrfach erwähnt:
Der Taxus bringt nur geringes Dickenwachstum zustande.

Direkt nördlich des Schlosses sind schon von weitem rechts und links am Beginn des Hauptweges (“Hofdamenallee”) zwei Baumgreise zu entdecken, die den aufmerksamen Beobachter ob ihres ungewöhnlichen Wuchses in den Bann schlagen.

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Foto 002103: archivberlin / Efferer, März 2003 >>

Es sind recht alte Pyramiden-Eichen (Quercus robur “Fastigiata”), die in jüngeren Jahren ihrem Namen alle Ehren machen und eine deutliche säulenartige Pyramidenform aufweisen. Mit dem zunehmendem Alter jedoch entwickeln sich aus den ehemals steil nach oben strebenden Nebenästen nach außen abknickende Hauptäste und die Säulenform wird von einer breiter ausladenden Krone mit ungewöhnlicher Aststellung abgelöst.

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<< Foto 002104: archivberlin / Efferer, März 2003

Die Messung des Stammumfanges ergibt bei den Pyramideneichen 4,70 m und 5,40 m, womit sie etwa 400 Jahre alt sein sollten.
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In der Nähe dieser Eichen steht jeweils eine weiße Zinkgussvase. Da man an handliche Vasen gewöhnt ist, bieten diese Stücke keinen geeigneten Größenvergleich. Selbts wenn man weiß, dass die Vasen fast vier Meter hoch sind, so wird man auf den Fotos die wahren Proportionen wohl nur nachempfinden können, wenn man die Bäume bereits in Wirklichkeit gesehen hat.

Foto 002105: archivberlin / Efferer, März 2003 >>

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Unser Thema: Alte Bäume