
Die Dorfeiche von Groß-Buchwald
1962 ist der adrette Ort Groß-Buchwald zum schönsten Dorf gekürt worden. Ob die alte Dorfeiche daran einen Anteil hatte, ist nicht zu sagen. Der Veteran steht auf einem gepflegten Dorfplatz, ist vollkommen hohl, aber gesund. Sein Umfang: 6,10 m, über dem Boden sind es 8,10 m. sein Alter dürfte bei gut 500 Jahren liegen.
Foto 001601: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Versammlungen wurden früher unter dem Baum abgehalten und Feste gefeiert. Über die Eiche ist nicht viel mehr bekannt, als dass sie “schon immer da gestanden hat” - ein Ausspruch, den wir auch schon andernorts gehört haben.
Foto 001606: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Die Eiche aus der Gegenperspektive: Mehr Platz
kann sich kein Baumsolitär wünschen.
Schade, dass die Krone so einseitig geworden ist,
seit tote Äste entfernt werden mussten.
Die Krone ist etwas einseitig, obwohl der Baum sehr viel Platz hat. Mehr Raum für einen Solitär geht eigentlich nicht. Dennoch sind morsche Äste weggebrochen und mussten vor längerer Zeit entfernt werden. Die Wundränder dürften gute zwanzig Jahre alt sein, und in den ausgefaulten Herzstellen dieser Wunden fühlen sich anscheinend einige Vögel wohl.
<< Foto 001602: archivberlin / Efferer, März 2003
Der übliche Größenvergleich
Foto 001603: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Hier sind die Schnittstellen zu finden, mit denen
leider ein Viertel der Krone geopfert werden musste
Der Baum macht durchaus einen gesunden Eindruck. Die Chancen dürften gut stehen, dass er noch vielen Generationen erhalten bleibt.
<< Foto 001604: archivberlin / Efferer, März 2003
Auch wenn es von Weitem nicht so aussieht, der Baum ist komplett hohl. Zwei Öffnungen bieten einen Einblick.
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Foto 001605: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Dies ist der größere Spalt. Er wurde durch ein massives Gitter verschlossen, damit sich keine kleinen Kinder dort hinein verirren.
<< Foto 001607: archivberlin / Efferer, März 2003
Eine ausgewachsene Person könnte sich kaum in diesen Spalt zwängen. Für eine Kamera an einem ausgestreckten Arm ist es jedoch kein Problem, nach oben in die Höhlung zu "schauen".
Man würde sich diesen Ort der Verrottung wahrscheinlich schmuddeliger vorstellen. Beeindruckend ist auch die geteilte Luftwurzel im Vordergrund, deren grünliche Farbe sich deutlich von dem Holz abhebt.
Im Hintergrund fällt der Einwuchs auf, der durch einen Wundverschluss nach innen gewachsen ist. hier wird einmal ein Spalt gewesen sein, größer als die beiden Löcher, die oben zu sehen sind.