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Die “1000-jährige” Kaisereiche

Auf der A3 von Würzburg nach Osten Richtung Erlangen trifft man nach etwa 36 km auf die Abfahrt Geiselwind. Baumfreunde sollten hier einen Stop einlegen, um den kleinen Nachbarort Füttersee aufzusuchen.

Foto 004501: archivberlin / Efferer, September 2003 >>

Dort führt die Straße in ichtung Ebrach nach Norden. Im Ort Füttersee geht nach rechts eine Straße nach Ilmenau ab. Genau hier steht rechter Hand den Hang hinauf die sehenswerte Kaisereiche, auch Karlseiche genannt

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<< Foto 004502: archivberlin / Efferer, September 2003

Am Stamm hinter dem Schild ist eine
größere Sektion abgestorben,
so dass hier (ebenso wie auf der Nordseite)
schon lange kein Dickenwachstum
mehr erfolgte.

Sie trägt diesen Namen, weil sie zur Zeit Kaiser Karl d. Großen (742-814) gepflanzt worden sein soll. Demnach wäre der Baum 1200 Jahre alt, was angesichts des Umfanges von 8,60 m für etwas übertrieben gehalten werden kann; über dem Boden sind es 17,40 m. Allerdings gibt es am Stamm einige Sektionen, die tot sind, so dass in diesen Bereichen seit langer Zeit kein Dickenwachstum mehr stattgefunden hat. Begnügen wir uns einfach damit, dass wir den 34 m hohen Baum unter den “1000-jährigen” einsortieren.

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Foto 004503: archivberlin / Efferer, September 2003 >>

Ein Blick in die Krone ist doch
immer wieder erhebend!
Die alten Astlöcher sind wesentlich
älter als vierzig Jahre.

Nachdem vor vielen Jahren bereits etliche starke Hauptäste entfernt wurden (nach dem Wundverschluss müsste das etwa vierzig Jahre her sein), strotzt der Baum jetzt voller Lebenskraft. Gegenüber Fotos von etwa 1980 hat er sich kaum verändert.