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Weitere Baumgreise in Bordesholm

Der dominierende Baumveteran in Bordesholm ist zweifellos die ca. 650 jahre alte Gerichtslinde. Fast schade, dass ebenfalls ehrwürdige Baumgreise in unmittelbarer Nähe zwangsläufig weniger ins Auge fallen. Während die Linde auf einem zentralen Vorplatz zur Kirche steht, befindet sich nur dreißig Schritte von dem Gotteshaus in Richtung See entfernt eine Eiche, der das Bandmaß einen standardisierten Stammumfang von 5,30 m bescheinigt. Eine Handbreit über dem Boden sind es 7,40 m.

Foto 001714: archivberlin / Efferer, März 2003 >>

Der Baum ist hohl, und eine große Öffnung nach Südosten (das ist die Richtung zum See) lässt die Assoziation eines Ofens zu. Vielleicht ist es ein solcher Anblick, der leider immer wieder Kinder dazu animiert, Feuer in einer solchen Stammhöhlung zu entfachen. Auch an dieser Eiche sind einige Brandspuren zu finden, die der Baum bisher zum Glück gut überstanden hat.

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<< Foto 001709: archivberlin / Efferer, März 2003
Die Stammöffnung reicht bis
in die Höhe von etwa 1,50 m.
Die Brandspuren sind oben an der Öffnung
und im inneren deutlich sichtbar.


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Foto 001710: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Die Eiche dürfte nach der
Efferer-Tabelle mehr als 400 Jahre
alt sein. Der Blick vorbei an dem
Veteran auf den See wird von einem
markanten toten Stamm eingefangen.
Hier hat man die Reste einer alten
Kiefer stehen lassen, die zu ihren
Lebzeiten imposant gewesen sein muss.

Wer den Weg am See nach Westen entlang schlendert, wird nach wenigen Metern zur Rechten den Park einer Altenwohnanlage zu Gesicht bekommen. Hier stehen ebenfalls mehrere beeindruckende und mehrere hundert Jahre alte Eichen. Sie sind teilweise von kräftigem Efeu umwunden und drohen früher oder später vom Efeu erdrosselt zu werden. Auch in dem anschließenden Gehölz gibt es eine Reihe von bemerkenswerten Bäumen und Baumruinen.
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Hat man das Gelände der Altenwohnanlage von der Seeseite her umrundet, so findet man an einem Durchgang in Richtung Kirche einen Baum mit markanter, flächig abblätternder Borke, unter der dann helle, gelbliche Primärrinde sichtbar wird.


<< Foto 001711: archivberlin / Efferer, März 2003
Die über 300 Jahre alte Platane ist an
diesem Standort schlecht fotografierbar.
Der Baum verdient Beachtung.

Man muss schon genauer hinsehen, denn der alte Baum ist von wildem Gestrüpp umschlossen. Das Freischneiden würde dem Auge des Betrachters wohl bekommen, denn diese über 300 Jahre alte Platane hätte es wahrlich verdient, besser wahrgenommen zu werden.
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Foto 001712: archivberlin / Efferer, März 2003 >>
Diese alte Platane ist sehenswert.
Der Stammumfang beträgt 6,10 m.
Etwa 20 cm über dem Boden zeigt das
Maßband 8,20 m an.


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<< Foto 001713: archivberlin / Efferer, März 2003
Immer wieder reizvoll: der Blick in die Krone ...
Vor allem, wenn die natürliche
grünlich graue Farbe der Rinde so betont wird.
Platanen bestechen durch diese Rinde,
die großflächig abblättert
und wahre "Landkarten" hinterlässt.

Unser Thema: Alte Bäume